Für die Villa K haben die Architekten Olivia Johansson und Jerker Edfast von Krook & Tjäder ein Haus um einen einzigen Gedanken herum entworfen: Außen trifft Innen, die Grenze zwischen Interieur und Exterieur löst sich auf. Jede Sichtachse ist auf das Wasser ausgerichtet, während Glas, Stein, Eiche und Möbel die Architektur über ihre Wände hinaus weiterführen.
Für die Villa K haben die Architekten Olivia Johansson und Jerker Edfast von Krook & Tjäder ein Haus um einen einzigen Gedanken herum entworfen: Außen trifft Innen, die Grenze zwischen Interieur und Exterieur löst sich auf. Jede Sichtachse ist auf das Wasser ausgerichtet, während Glas, Stein, Eiche und Möbel die Architektur über ihre Wände hinaus weiterführen.
Die Villa K vom Garten aus, wo große Glasflächen das Interieur unmittelbar zur Poolterrasse und zur umgebenden Landschaft öffnen.
Die Villa K vom Garten aus, wo große Glasflächen das Interieur unmittelbar zur Poolterrasse und zur umgebenden Landschaft öffnen.
Es gibt Häuser, die um eine Aussicht herum entworfen sind, und es gibt Häuser, deren gesamte Logik von ihr ausgeht. In der Villa K erscheint das Wasser am Ende der Flure, hinter verglasten Wänden und jenseits des Pools. Lange innere Achsen sind darauf ausgerichtet, sodass die Landschaft ständig präsent ist und nicht bloß Kulisse bleibt.
Für die Architektin Olivia Johansson, die das Haus gemeinsam mit Jerker Edfast bei Krook & Tjäder entworfen hat, läuft das Prinzip auf die Grenze zwischen Außen und Innen hinaus. Sie wurde zum Leitgedanken, an dem jede Entscheidung gemessen wurde.
Es gibt Häuser, die um eine Aussicht herum entworfen sind, und es gibt Häuser, deren gesamte Logik von ihr ausgeht. In der Villa K erscheint das Wasser am Ende der Flure, hinter verglasten Wänden und jenseits des Pools. Lange innere Achsen sind darauf ausgerichtet, sodass die Landschaft ständig präsent ist und nicht bloß Kulisse bleibt.
Für die Architektin Olivia Johansson, die das Haus gemeinsam mit Jerker Edfast bei Krook & Tjäder entworfen hat, läuft das Prinzip auf die Grenze zwischen Außen und Innen hinaus. Sie wurde zum Leitgedanken, an dem jede Entscheidung gemessen wurde.
Die Architektin Olivia Johansson von Krook & Tjäder in der Villa K, gerahmt von der dunklen Zinkfassade und dem geschützten Innenhof des Hauses.
Die Architektin Olivia Johansson von Krook & Tjäder in der Villa K, gerahmt von der dunklen Zinkfassade und dem geschützten Innenhof des Hauses.
Die Bauherren brachten eine klare Liste an Funktionen und eine grobe architektonische Richtung mit, ansonsten hatten Johansson und Edfast weitgehend freie Hand.
Die größte Herausforderung bestand darin, das Raumprogramm mit den Gegebenheiten des Grundstücks in Einklang zu bringen. Die Bebauungsvorschriften begrenzten die bebaubare Fläche, und die Auflagen zum Hochwasserschutz erforderten es, weite Teile des Grundstücks um rund 1,5 Meter anzuheben, ohne den Bezug zum bestehenden Straßenniveau zu verlieren.
Die Bauherren brachten eine klare Liste an Funktionen und eine grobe architektonische Richtung mit, ansonsten hatten Johansson und Edfast weitgehend freie Hand.
Die größte Herausforderung bestand darin, das Raumprogramm mit den Gegebenheiten des Grundstücks in Einklang zu bringen. Die Bebauungsvorschriften begrenzten die bebaubare Fläche, und die Auflagen zum Hochwasserschutz erforderten es, weite Teile des Grundstücks um rund 1,5 Meter anzuheben, ohne den Bezug zum bestehenden Straßenniveau zu verlieren.
Ein verglastes Atrium im Herzen der Villa K.
Ein verglastes Atrium im Herzen der Villa K.
Die Schwelle verschwindet
Die Schwelle verschwindet
Große Glasflächen lösen Teile der Fassade auf, während der Bodenbelag über die Grenze zwischen Innen und Außen hinweg weiterläuft. Verdeckte Rahmenprofile und integrierte Details reduzieren jene sichtbaren Zäsuren, die sonst festlegen, wo ein Gebäude endet.
Der Eingang ist um ein vollständig verglastes Atrium organisiert, Wandverkleidungen aus Eichenlamellen ziehen den Blick durch das Haus. Tageslicht dringt tief in den Grundriss, und Küche wie Wohnbereich öffnen sich zu Räumen mit doppelter Raumhöhe.
Große Glasflächen lösen Teile der Fassade auf, während der Bodenbelag über die Grenze zwischen Innen und Außen hinweg weiterläuft. Verdeckte Rahmenprofile und integrierte Details reduzieren jene sichtbaren Zäsuren, die sonst festlegen, wo ein Gebäude endet.
Der Eingang ist um ein vollständig verglastes Atrium organisiert, Wandverkleidungen aus Eichenlamellen ziehen den Blick durch das Haus. Tageslicht dringt tief in den Grundriss, und Küche wie Wohnbereich öffnen sich zu Räumen mit doppelter Raumhöhe.
Immer wieder entsteht der Eindruck, durch die Architektur hindurchzusehen, statt nur auf sie. Am Pool wird dieser Gedanke am deutlichsten.
Der direkt an das Haus gesetzte Pool verbindet den Elternbereich und den zentralen Wohnraum mit der Terrasse und führt diese Beziehung weiter bis zum See.
Immer wieder entsteht der Eindruck, durch die Architektur hindurchzusehen, statt nur auf sie. Am Pool wird dieser Gedanke am deutlichsten.
Der direkt an das Haus gesetzte Pool verbindet den Elternbereich und den zentralen Wohnraum mit der Terrasse und führt diese Beziehung weiter bis zum See.
Die Villa K von oben, mit Sedumdach, Pool und geschützten Terrassen.
Die Villa K von oben, mit Sedumdach, Pool und geschützten Terrassen.
„Man möchte, dass das Haus zu dem Ort und zu der Umgebung gehört, die genau dieses Grundstück bietet. Es soll viele Jahre bestehen und zu jeder Jahreszeit ebenso durchdacht wirken.“
- Olivia Johansson
- Olivia Johansson
Die Sonnenliegen Bazo mit verstellbaren Rückenlehnen.
Die Sonnenliegen Bazo mit verstellbaren Rückenlehnen.
Wenn Möbel Teil der Architektur werden
Wenn Möbel Teil der Architektur werden
In der Villa K sind die Möbel weniger Dekoration als Teil der Architektur. Maßstab, Proportion und Material zählen, im Außenraum besonders.
Vor den großen Glasflächen sind die Möbel von innen wie von außen zu sehen und werden Teil der Komposition des Hauses selbst.
Johansson beschreibt die Kriterien schlicht: Außenmöbel sollen langlebig sein, gut gemacht und in der Lage, mit der Architektur in Beziehung zu treten.
„Zurückhaltend, aber mit einem eigenen, deutlichen Charakter“, sagt Johansson.
In der Villa K sind die Möbel weniger Dekoration als Teil der Architektur. Maßstab, Proportion und Material zählen, im Außenraum besonders.
Vor den großen Glasflächen sind die Möbel von innen wie von außen zu sehen und werden Teil der Komposition des Hauses selbst.
Johansson beschreibt die Kriterien schlicht: Außenmöbel sollen langlebig sein, gut gemacht und in der Lage, mit der Architektur in Beziehung zu treten.
„Zurückhaltend, aber mit einem eigenen, deutlichen Charakter“, sagt Johansson.
Johansson verfolgt by Crea seit Jahren und hatte einen der Barhocker zuerst für ein anderes Wohnprojekt vorgesehen.
In der Villa K ist die Verbindung unmittelbar. Schlanke Linien, kontrollierte Proportionen und eine zurückhaltende Materialpalette lassen die Möbel die architektonische Sprache fortführen, statt mit ihr zu konkurrieren.
„Es verstärkt den Eindruck von Minimalismus durch sorgfältig ausgewählte Materialien. Genau so, wie das Haus selbst entworfen ist“, sagt Johansson.
Johansson verfolgt by Crea seit Jahren und hatte einen der Barhocker zuerst für ein anderes Wohnprojekt vorgesehen.
In der Villa K ist die Verbindung unmittelbar. Schlanke Linien, kontrollierte Proportionen und eine zurückhaltende Materialpalette lassen die Möbel die architektonische Sprache fortführen, statt mit ihr zu konkurrieren.
„Es verstärkt den Eindruck von Minimalismus durch sorgfältig ausgewählte Materialien. Genau so, wie das Haus selbst entworfen ist“, sagt Johansson.
Der Esstisch Diana mit den Stühlen Signe vor den großen Glasflächen der Villa K und dem Blick auf den See.
Der Esstisch Diana mit den Stühlen Signe vor den großen Glasflächen der Villa K und dem Blick auf den See.
Teak und Dekton wurden nicht allein wegen ihrer Erscheinung gewählt, sondern wegen ihrer Fähigkeit, einem nordischen Klima standzuhalten. Johansson beschreibt sie als „sehr robust und langlebig“.
Die Terrasse ist hier Teil des Hauses, kein nachgeordneter Außenraum. Die Möbel müssen wechselndem Wetter und den Jahreszeiten standhalten und sich zugleich visuell in die Architektur zurücknehmen.
Teak und Dekton wurden nicht allein wegen ihrer Erscheinung gewählt, sondern wegen ihrer Fähigkeit, einem nordischen Klima standzuhalten. Johansson beschreibt sie als „sehr robust und langlebig“.
Die Terrasse ist hier Teil des Hauses, kein nachgeordneter Außenraum. Die Möbel müssen wechselndem Wetter und den Jahreszeiten standhalten und sich zugleich visuell in die Architektur zurücknehmen.
„Die Möbel folgen denselben Prinzipien wie das Haus: Zurückhaltung, sorgfältig gewählte Materialien und ein klares Gefühl für Proportion. Sie stärken die Architektur, ohne Aufmerksamkeit zu fordern.“
- Olivia Johansson
- Olivia Johansson
Die vielleicht deutlichste Verbindung zwischen der Villa K und den Möbeln darin ist ihr Verhältnis zur Zeit. Weder die Architektur noch die Möbel sind auf vorübergehende Trends hin gedacht. Materialien werden danach ausgewählt, wie sie über Jahre altern, nicht über Saisons.
Auf die Frage, worauf sie bei einem Stück achtet, das zwanzig Jahre halten soll, antwortet Johansson knapp: „Handwerk und Qualität. Man will wissen, dass ein Möbelstück in Würde altert.“
Die vielleicht deutlichste Verbindung zwischen der Villa K und den Möbeln darin ist ihr Verhältnis zur Zeit. Weder die Architektur noch die Möbel sind auf vorübergehende Trends hin gedacht. Materialien werden danach ausgewählt, wie sie über Jahre altern, nicht über Saisons.
Auf die Frage, worauf sie bei einem Stück achtet, das zwanzig Jahre halten soll, antwortet Johansson knapp: „Handwerk und Qualität. Man will wissen, dass ein Möbelstück in Würde altert.“
Das Haus ist bis ins Detail durchgearbeitet, ohne kostbar zu wirken. Reduziert, ohne leer zu werden. Seine stärksten Momente sind oft jene, in denen die Architektur zu verschwinden scheint: ununterbrochene Sichtachsen, durchlaufende Oberflächen und Terrassen, die sich wie Räume ohne Wände anfühlen.
Am Ende ist die Grenze zwischen Außen und Innen mehr als eine Beschreibung der Verglasung. Sie ist die Logik der Villa K, getragen von Licht, Material, Möbeln und Landschaft.
Das Haus ist bis ins Detail durchgearbeitet, ohne kostbar zu wirken. Reduziert, ohne leer zu werden. Seine stärksten Momente sind oft jene, in denen die Architektur zu verschwinden scheint: ununterbrochene Sichtachsen, durchlaufende Oberflächen und Terrassen, die sich wie Räume ohne Wände anfühlen.
Am Ende ist die Grenze zwischen Außen und Innen mehr als eine Beschreibung der Verglasung. Sie ist die Logik der Villa K, getragen von Licht, Material, Möbeln und Landschaft.